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Der erste Schritt zum Davidoff – 32. Swiss Derby steht fest

Um das Interesse der französischen Trainer und Besitzer zu wecken, gibt es seit einigen Jahren in St. Cloud bei Paris den Prix de Frauenfeld. Das Rennen ist in der Regel für dreijährige Hengste ausgeschrieben und zählt zu den Vorbereitungsrennen für das französische Derby (Prix du Jockey Club). Mit France Galop konnte der Termin für Austragung 2012 vereinbart werden. Das Rennen wird am Dienstag, 13. März 2012 in St. Cloud ausgetragen. Eine Delegation aus Frauenfeld wird die Gelegenheit wieder wahrnehmen und ordentlich Werbung machen für „unser“ Derby auf der Frauenfelder Allmend.

2012 drei Renntage mehr!

In der Thurgauer Zeitung gelesen:

Die Frauenfelder Pferderennen rücken in den Fokus der französischen Wetter

Sieben statt vier Renntage: Der Rennverein Frauenfeld rüstet 2012 mächtig auf. Neu können Franzosen und Westschweizer auf zwei Montagabend-Meetings und den ganzen Pfingstmontag wetten.

Nicole D'Orazio

Die Franzosen und Westschweizer wetten gerne, besonders auf Pferderennen. Da die Rennbahnen in Frankreich an ihre Grenzen stossen, vergibt Paris Mutuel Urbain (PMU), der grösste europäische und weltweit zweitgrösste Anbieter von Pferdewetten, immer mehr Rennen in die angrenzenden Länder. Im waadtländischen Avenches werden seit zwei Jahren PMU-Trab- und seit einem Jahr Galopprennen durchgeführt. Bei den Trabern wurden pro Rennen gut 300'000 Franken, bei den Galoppern 250'000 Franken eingesetzt. Avenches kann die Preisgelder aus seinem Anteil am PMU-Umsatz bezahlen und muss kaum noch Sponsoren suchen.
Christoph Müller und Jean-Pierre Kratzer bei der Bekanntgabe in AvenchesVon diesem Kuchen möchte sich nun auch der Rennverein Frauenfeld (RVF) ein Stück abschneiden. In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Avenches hat dieser das Projekt Rainbow 2012 erarbeitet. «Wir werden zu den vier Renntagen neu zwei Montagabend-Meetings austragen», sagt RVF-Präsident Christoph Müller. «Und der Pfingstmontag wird neu ein PMU-Tag mit zwei Rennen mehr.»

Rennen werden live übertragen
Für den Verein sei das eine riesige Chance, auch wenn ein gewisses finanzielles Risiko bestehe. «Für einen Renntag muss man mit Durchführungskosten von 40 bis 50'000 Franken rechnen, ohne Preisgelder. Aber das Ziel ist, die Montagsrennen am 21. Mai und 18. Juni teilweise aus dem Wett-Umsatz des Pfingstmontags zu bezahlen», erklärt Müller An diesen Abenden würden von 17.30 bis 20 Uhr je sechs Rennen gestartet, hauptsächlich über die Flachbahn. «Diese werden über den TV-Sender Equidia live übertragen. Frauenfeld steht dann ganz im Fokus der französischen und Westschweizer Wetter.»
Um gute Umsätze zu erzielen, sei man natürlich auch auf die Mithilfe der Besitzer und Trainer angewiesen, sagt Müller weiter. «Wir hoffen, dass pro Rennen mindestens zehn Pferde an den Start gehen.» Dafür müsse man auf ausgewogene Ausschreibungen über alle Distanzen und für alle Niveaus achten. «Für manche Deutschschweizer Trainer und Besitzer sind wir natürlich viel näher als Avenches.» Er hoffe, dass trotz des Wochentages gegen 1000 bis 2000 Zuschauer auf die Grosse Allmend kommen werden. «Für diese werden Wettschalter und die Gastronomie geöffnet sein.»

GP Jockey Club zu Gast
Neben den PMU-Rennen kann der Rennverein Frauenfeld 2012 noch mit einem weiteren Leckerbissen aufwarten. Da in Dielsdorf die Bahn umgebaut wird, findet am Sonntag, 30. September ein Zürcher Renntag auf der Grossen Allmend statt. An diesem wird der GP Jockey Club, eines der wichtigsten Schweizer Rennen mit einer Dotation von 100'000 Franken, in Frauenfeld gelaufen. Dazu kommt das traditionelle «Silberblaue Band von Zürich» sowie das Chance-Rennen für die jüngsten Pferde aus Schweizer Zucht.
«Im kommenden Jahr werden 900'000 Franken an Preisgelder auf der Grossen Allmend ausgeschüttet. Das sind 350'000 mehr als sonst», sagt Müller stolz. Man müsse etwas wagen, um von den anderen nicht überholt zu werden. «Hoffentlich lohnt es sich.

Spannender Saisonabschluss

Beim Frauenfelder Herbstrenntag ging es turbulent zu und her. Die Hauptereignisse gewannen Choix Celebre und Majari. Trainerin Christina Bucher war mit drei Siegen die Frau des Tages.

Bericht: Nicole D'Orazio - Fotos: Felix Walker

Choix Celebre geritten von Robert HavlinDas hat es in der 25jährigen Geschichte des Critériums der Zweijährigen (1609 m) noch nie gegeben: Zwei Sieger. Auf dem Zielfoto waren Choix Celebre und Rock your Life genau gleichauf und durften beide zur Siegerehrung. Doch die Freude bei Anton Kräuliger, dem Besitzer von Rock your Life, hielt nicht lange. Wegen Behinderung im Einlauf wurde seine Stute von der Rennleitung zurückversetzt. Choix Celebre hiess darum der Gewinner in der Jubiläumsausgabe des Critériums. Fiorano und Fundao belegten die Plätze zwei und drei.

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